Um Windows, speziell WinXP, zu tunen, sind Eingriffe in die Registry nötig.

Hier die besten Tuningmöglichkeiten:

Explorer.exe und Desktop stabilisieren
Um die Absturzhäufigkeit des Explorers zu minimieren und zudem das mitreißen des Desktops zu verhindern ist es sinnvoll den Explorer in einem separaten Prozess laufen zu lassen.
Dazu muß unter
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Advanced dem Eintrag SeperateProcess der Wert 1 zugewiesen werden.
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Netzwerke schneller anzeigen lassen
Wenn das anzeigen von Netzlaufwerken eher zäh geht, dann kann es an einem zu geringen Puffer liegen.
Um den Puffer zu vergrößerern bearbeitet man den Registry String HKEY_LOCAL_MACHINE/System/CurrentControlSet/Services/LanmanServer/Parameters
indem man einen neuen DWORD-Wert erstellt und ihm den Namen SizeReqBuf vergibt.
Danach setzt man einen dezimalen Wert der deutlich über dem Standard von 4356 liegt, wie z.B. 25000 oder 65535.
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System Cache optimieren 
Windows XP verwaltet den System und Dateicache dynamisch, wird viel Speicher für Dateioperationen benötigt, stellt Windows den gesamten Speicher bis auf 4 MB Systemcache zur Verfügung, was eine Kernel Auslagerung zur Folge hat. Wenn man jetzt unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management den LargeSystemCache vergrößert, kann man eine bessere Performance erreichen. Dieser Tip ist aber erst ab 256 MB Ram sinnvoll, da sonst eher eine Leistungsminderung eintritt.



Durch ändern des hexadezimalen Wertes von 0 auf 1, wird ein größerer Systemcache verwendet.
In Ausnahmefällen kann es zu Systeminstabilitäten kommen oder zu Problemen mit der Software Tiny Personal Firewall.
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Auslagern verhindern
XP hat die Angewohnheit aktive Dateien auch bei freiem Ram auf die HD auszulagern, der Nachteil dieses Systems sind die längeren Reaktionszeiten gegenüber dem Arbeitsspeicher. Ab 256 MB Ram empfehle ich das Paging zu deaktivieren.
Unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management

muß der Wert von 0 auf 1 gesetzt werden.

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DLL's aus dem Speicher entladen
In den Standardeinstellungen behält Windows XP die von Anwendungen benötigten DLLs im Speicher, auch wenn die dazugehörige Anwendung bereits beendet wurde. Für Systeme mit wenig RAM-Ausstattung ist es jedoch von Vorteil, das System anzuweisen, DLLs nach Beenden von Anwendungen sofort zu entladen. Dies erreichen Sie so:
Starten Sie den Registrierungseditor regedt32.exe und navigieren Sie zu
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer
Erstellen Sie dort in der rechten Fensterhälfte eine neue Zeichenfolge (rechte Maustaste - Neu - Zeichenfolge) mit dem Namen "AlwaysUnloadDll". (Groß- Kleinschreibung beachten!) Weisen Sie den Wert 1 zu und schließen sie den Editor.
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Alte Programme unter Windows XP zum laufen bringen
Wie schon unter Wk2 hat Microsoft ein tool bereitgestellt, daß Windows 9x und NT Programme unter XP lauffähig macht.Zu finden ist der Programmkompatibilitätsassistent unter Startmenü/Alle Programme/Zubehör. dieser Assistent sollte verwendet werden, wenn ein aufgerufenes Programm sich darüber beschwert, daß es für eine andere Windows Version
geschrieben wurde. Nach dem Starten des tools erscheint ein Willkommensbildschirm den man mit weiter übergeht, dann empfiehlt sich die Option nach der Anwendung manuell suchen. Über Durchsuchen einfach die EXE. Datei auswählen und bestimmen welches Windows vorgegaukelt werden soll. Die Anzahl der Farben und die Auflösung können ebenfalls eingestellt werden, was natürlich von den Anforderungen des Programms abhängt.Danach kann man die Einstellungen testen, und festlegen ob in Zukunft der Programmstart immer mit diesen Vorgaben erfolgen soll. Über eine Verknüpfung ist ebenfalls Zuweisung und Änderung eines Kompatibilitätsmoduses möglich.
 
 
 

Registry-Dateien:
nach Doppelklick auf lokaler Festplatte speichern, z.B. Desktop
Dann von dort per Doppelklick starten, nun wird der Eintrag in der Registrierung vorgenommen (Hinweismeldung)
 

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